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Investitionsrechnung

Die Investitionsrechnung erfolgt unregelmäßig von Fall zu Fall. Sie umfasst alle rechenbaren Aspekte, die eine rationale Beurteilung einer Investition ermöglichen. Es werden zwei Gruppen von Investitionsrechnungsmethoden unterschieden: dynamische und statische Verfahren. Die beiden Gruppen unterscheiden sich unter anderem dadurch, dass bei den dynamischen Verfahren die Zahlungen als Rechnungselemente überwiegen, während bei den statischen Verfahren Kosten und Leistungen oder Aufwendungen und Erträge als Rechnungselemente zum Ansatz kommen. Im Einzelnen umfassen die beiden Gruppen folgende Methoden der Investitionsrechnung:
 
Dynamisches Verfahren
Statisches Verfahren
Kapitalwertmethode
Interne Zinsfuß-Methode
Annuitätsmethode
Kostenvergleichsrechnung
Gewinnvergleichsrechnung
Amortisationsrechnung
Rentabilitätsrechnung

 
Die Nutzung der unterschiedlichen Verfahren hängt oftmals von der Investitionsart, den Entscheidungsproblemen oder den verfügbaren Ressourcen ab. Je nach Bedarf kann daneben auch eine Kombination aus beiden Verfahren erfolgen.
 
Die Investitionsrechnung wird für die Gesamtlebensdauer des betreffenden Investitionsobjektes durchgeführt und ist in diesem Sinne eine mehrperiodische Totalrechnung. Sie dient dem Zweck, Auskunft über die Vorteilhaftigkeit der jeweiligen Investitionen zu geben und so die betrieblichen Investitionsentscheidungen auf eine rationale Grundlage zu stellen. Das Bezugsobjekt ist dabei nicht der Betrieb als Ganzes, sondern ein einzelnes Objekt (z.B. Maschine, Gebäude) bzw. eine einzelne Finanzinvestition (z.B. Aktie, Obligation).
 
Neben dieser volkswirtschaftlichen Bedeutung einer Investitionsrechnung tritt ihr betriebswirtschaftlicher Nutzen. Jede Unternehmung muss die ihr zur Verfügung stehenden Geldmittel optimal nutzen. Nur so kann sie auf Dauer auf dem Markt bestehen. Gewinnsituation und Überlebenschancen Ihres Unternehmens verbessern sich, wenn Sie vorteilhafte Investitionen erkennen und durchführen. Genauso wichtig ist es, unvorteilhafte Investitionsvorhaben zu erkennen und zu unterlassen.
 
Ein wichtiger erster Schritt bei der Erstellung einer Investitionsrechnung ist daher die Bestimmung jener finanziellen Kriterien, die in der gegenwärtigen Situation für das jeweilige Unternehmen wichtig sind.
 
MerzArnoldWüpper bietet Ihnen als Team von Wirtschaftsprüfern, Betriebswirten, Rechtsanwälten und Steuerberatern ein erfahrenes Kompetenzteam, in der alle bedeutenden Fragen und Bereiche für Sie abgedeckt werden. Je nach Priorität müssen in der Regel folgende Kennzahlen mit in die Finanzargumentation miteinbezogen werden:
    Zukünftiger Netto-Cashflow (Einnahmenüberschussrechnung)
  • Kapitalwert des Netto-Cashflow (Diskontierte Cashflow-Analyse)
  • Interner Zinsfuß (jener Zinsatz, bei dessen Anwendung der Kapitalwert einer Investition gleich Null wird, d.h. bei dem die barwertigen Einzahlungen mit dem barwertigen Auszahlungen übereinstimmen)
  • Rendite des Investitionsobjektes (ROI=Return on Investment, auch Rentabilitätsrechnung genannt)
  • Amortisationsdauer
  • Gesamtkosten des Projekts
  • Gesamte Kapitalkosten des Projekts
  • Gesamte Betriebskosten des Projekts
  • Kosten einer Einheit (z. B. einer Transaktion, pro Mitarbeiter, eines Arbeitsplatzes oder einer bestimmten Aufgabe)
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